Infobulletin Januar 2017

Ausgabe Januar 2017: Download als PDF Datei

EDITORIAL: Mit Erbschaften und der damit verbundenen Nachlassabwicklung sind mehr als die Hälfte der Schweizer Bevölkerung irgendwann einmal konfrontiert. Die meisten Nachlässe werden von den Eltern an die Kinder übertragen oder an den überlebenden Ehepartner (respektive eingetragenen Partner). Ein kleinerer Teil des Gesamtvermögens wird an Nichtverwandte oder gemeinnützige Organisationen vermacht. Durch die Steigerung des Lebensstandards und des allgemeinen Wohlstands in der Schweiz in den letzten Jahrzehnten ist das vererbte Vermögen stets grösser geworden. Die Schweiz ist aber nicht nur ein Land des Erbens, sondern weist auch Spitzenwerte bei der Lebenserwartung aus. Gemäss neueren Studien werden Frauen durchschnittlich 85,2 und die Männer 81 Jahre alt. Die Schweizer Männer haben somit die höchste Lebenserwartung von allen Industrieländern. Die Lebenserwartung ist seit 1970 um durchschnittlich 10 Jahre gestiegen. Diese Entwicklung führt dazu, dass ein weit grösserer Teil der Erbschaften an die über 55-Jährigen geht, dies führt zu einer Konzentration des vererbten Vermögens in der Rentnergeneration. Aber nicht nur bei dieser Generation, sondern auch bei jüngeren Jahrgängern kann jederzeit der Nachlassfall eintreten. In unserem Fachbeitrag «Nachlassabwicklung im Kanton Zürich» zeigen wir mit Bezug auf die Gesetze und die Praxis auf, mit welchen Themen sich eine Erbin oder ein Erbe zu befassen hat, wenn eine nahestehende Person plötzlich stirbt. Mit dem kleineren Infobeitrag «Erbschaftssteuer und letztwillige Verfügung» runden wir die Thematik der Nachlassabwicklung ab. Dieser Beitrag zeigt auf, dass das Verfassen einer letztwilligen Verfügung (zum Beispiel Testament) einen unmittelbaren Einfluss auf die Höhe der Erbschaftssteuer haben kann.

Der Beitrag zum neuen Lohnausweis 2016 belegt, dass gesetzliche Neuerungen einmal mehr nicht zur Vereinfachung beim Ausstellen der Lohnausweise führen. Unser Berufsstand, insbesondere im Bereich der Revisionen, steht immer mehr unter dem Zeichen der staatlichen Vorgaben, weshalb wir rein informativ den Qualitätsstandard QS1 für Revisionen darstellen.

Das gesamte Team der Wegmann + Partner AG sowie Rekonta Revisions AG wünscht Ihnen im Nachhinein gute Gesundheit und viel Zuversicht für das Jahr 2017.

Dr. iur. Peter Wegmann